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Holzarten und ihre Wirkung auf
den Menschen |
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nach Salocher: "Enertree", 1996,
http://www.proholz.at/wald_holz/mythen.htm
und Thoma: "... und du begleitest mich", 1999 |
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Salocher |
Thoma |
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Ahorn
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Unsterblichkeit |
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Besinnung,
Ruhe
Menschen, die
durch ihr Lebenstempo überhitzt, oder durch ein furchtbares Erlebnis
gestreßt und geschockt sind, finden beim hellen Ahornholz ihre Ruhe, den
klaren Kopf und die Übersicht zur sinnvollen Ordnung des Tagesablaufes
wieder. |
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Apfel |
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Steht in allen
euro-asiatischen Kulturen für Leben, Liebe und Fruchtbarkeit. |
Die reine,
vollkommene Harmonie des Apfels hilft allen Menschen, deren Körper,
Geist und Seele auseinandergedriftet sind, die innere Harmonie
zurückzugewinnen. |
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Birke |
Weibliche
Schönheit, tut was sie will |
In Nord- und Osteuropa Baum der
Liebe, des Lebens und des Glücks. |
Die Birke ist
für die meisten Menschen der Baum des luftigen, leichten, fröhlichen
Lebensgefühls. Regt die Phantasie an, unterstützt Lebensvisionen,
manchmal auch melancholisch. |
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Birne |
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Holzbirnen galten einst
als Wohnstätten von Dämonen und Hexen, welche die Baumrinde für
die schwarze Magie benutzten. Sie dienten im Mittelalter als
Liebesorakel, wobei junge Männer den Apfelbaum und junge Mädchen
den Birnbaum befragten. Der Birnbaum ist stark im Volksglauben
verankert. |
Der Birnbaum stärkt sensible
und verletzbare Menschen. Er ist ein Baum, der Genuss mit Maß und Ziel,
mit Überblick verbindet und Gemütlichkeit ausstrahlt. |
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Buche |
Rückzug, Gottes-anbindung,
Meditation |
Ihr wurde einst die Fähigkeit
der Vorhersage zugesprochen, unter anderem wurde sie zur Prognose des
Winterwetters benutzt: Hackt man mit einer Axt Anfang November in den
Stamm einer Buche und die Wunde bleibt trocken, ist mit einem strengen
Winter zu rechnen. Das germanische Runenalphabet wurde in Buchenstäbe
geritzt. Buchstabe - »Stab« senkrechter Hauptstrich der Rune. |
Klarheit, Ordnung, Toleranz |
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Eberesche |
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Bei den keltischen Druiden und
in der germanischen Mythologie galt sie als Glücksbringer. |
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Eibe |
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Symbol der Totenruhe, zugleich
Symbol des ewigen Lebens wegen der sattgrünen Nadeln; in der
germanischen Mythologie Schutzmittel gegen Zauber und böse Geister. |
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Eiche |
Gerechtigkeit |
Für verschiedene Völker heiliger Baum (heilige Eichen durften nicht
umgeschnitten werden), Orakelbaum, Symbol für Standhaftigkeit, Tugend
und Wahrheit. |
All jene, die in ihrem leben
hart arbeiten und viel leisten wollen oder müssen, finden bei der Eiche
als Baum und als Holz in der Wohnung eine Tankstelle für Willenskraft,
urwüchsige Widerstandskraft gegen alle Lebensstürme und für
energiereiche Ausdauer. |
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Erle |
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Frische, Munterkeit und eine
leichte, jugendhafte Lebenseinstellung werden uns durch die Erle
vermittelt. |
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Esche |
Strahlt nach außen, Fülle |
Als Weltenesche »Yggdrasill«
birgt sie in der germanischen Edda alle Geschöpfe, auch den Menschen; in
ihrer Lebensfülle Symbol des Lebens, der Stärke und der Himmelsnähe;
vielfach wird dem Eschenholz heilende Wirkung nachgesagt. |
Besonnenheit, Geistesgegenwart,
Willenskraft |
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Fichte |
Liebe |
Wurde früher als bergender,
bewahrender, weiblicher Baum angesehen, der die Fähigkeit besaß,
Krankheiten von Menschen zu übernehmen, so dass diese wieder gesund
wurden.Hainbuche: Gehörte zu den magischen Hölzern der weisen Frauen des
Mittelalters. |
Ausgeglichenheit, Harmonie, Geborgenheit, Geistesgegenwart |
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Heckenrose |
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Aufgrund ihrer vielen
zusammen-schließenden Kronblätter brachte man die Rosenblüte auch mit
Verschwiegenheit und Geheimhaltung in Verbindung. Unter Papst Hadrian
(1522-1523) wurden die Beichtstühle deshalb mit Rosenschnitzer-eien
versehen. |
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Kastanie |
Freude |
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Kiefer |
"Ich bin" |
Symbol für Langlebigkeit,
Ausdauer und Bescheidenheit. |
Kiefernholz
hilft traurigen, melancholischen und zurückgezogenen Menschen zu guter
Laune und Lebensfreude zu kommen. Es ist der Baum, der schwierige
Lebensumstände wandelt, zu einem fröhlichen Ende bringt. |
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Kirsche |
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Die prangenden roten
Früchte galten als Attribut der Liebe und Leidenschaft, daher
schmähte die Kirche die Frucht als unrein und verboten. Der
Kirschbaum wurde früher als dem Mond zugehörig betrachtet. Wer
es wagte, bei Vollmond die unter dem blühenden Kirschbaum
tanzenden Elfen und Feen zu beobachten, war von Unheil bedroht.
Er ist stark im Volksglauben verankert: beispielsweise das erste
Badewasser des Neugeborenen schüttet man an einen Kirschbaum,
damit das Kind schön werde. Am 4. Dezember, dem Barbaratag,
werden nach altem Brauch die Barbarazweige, meist Kirschzweige
(aber auch andere Obstzweige) geschnitten. Blüten und Früchte
gelten als Heiratsorakel. |
Freude, Spaß,
Herzlichkeit. Wer sich nicht sorgt, lebt viel leichter. |
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Lärche |
Alles geht leicht, ohne
Anstrengung |
In einigen Gegenden Schutzbaum
des Hauses, gilt als zauberabwehrend. |
Wer sich
selbst zuwenig zutraut, verhindert den eigenen Erfolg am
wirkungsvollsten. Mit Lärchenholz in der Wohnung werden sie flexibler,
weltoffener und sie werden immer stärker in sich selbst vertrauen. |
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Linde |
Gemeinschaft,
Zusammen-gehörigkeit |
War den Slawen, Kelten und
Germanen heilig und diente als Gerichts- und Richtbaum, aber auch Baum
des Volkes und der Freude (Dorflinde, Tanzbaum) sowie der
Mütterlichkeit. Gleichzeitig gilt die Linde als »lignum sacrum«
(heiliges Holz), da viele Heiligenstatuen aus ihm geschnitzt wurden. |
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Pappel |
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Einer Legende nach soll
das Kreuz Christi aus Pappelholz gewesen sein. Seither zittern
ihre Blätter. |
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Tanne |
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Sinnbild für Schönheit,
Stärke und Größe, Trägerin des göttlichen Lichtes. Tannenzweige
symbolisieren im heidnischen Glauben des Sieg des Lichtes über
die Dunkelheit, symbolhafter Weihnachtsbaum, obwohl als
Tannenbaum besungen, ist damit auch die Fichte gemeint. |
Jeder der sich
mit ihr einlässt, erlebt Würde, Harmonie und großzügiges Denken. Sie
lehrt uns das Leben mit Gelassenheit, Würde und Muße zu genießen. |
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Ulme |
Kreativität, Kommunikation |
Im slawischen Volksglauben gilt
die Ulme als antidämonisch, Geräte aus Ulmenholz sollen das Böse
fernhalten. Im Altertum standen Ulmen für Tod und Trauer. In der
altnordischen Mythologie waren »Ask« (Esche) und »Embala« (Ulme) die
Stammeseltern der Menschheit. |
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Walnuss |
Abgrenzung |
Im alten Griechenland war die
Walnuss Speise der Götter, sie galt auch als Glücksbringer und Symbol
der Fruchtbarkeit, nach Augustinus ist sie ein Symbol Christi. Im
Volksglauben stark verankert: zB viele Nüsse bringen viele Knaben. Dem
Walnussbaum hingegen wurde im Mittelalter zugeschrieben, dass es Unglück
brächte. |
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Weide |
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In uralten Mythologien als
Symbol der Fruchtbarkeit und Lebenskraft, im Mittelalter
Geister- und Hexenbäume, Baum vielfältigen Aberglaubens. |
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Zirbe |
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Ausdauer,
Geduld, das Ziel niemals aus den Augen verlieren. Das kluge Nachgeben um
unverletzt wieder aufzustehen. |
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Zwetschken |
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Orakelbaum bei Träumen, in
manchen Gegenden Heiratsorakel, eignet sich laut Volksglauben
zur Übertragung von Krankheiten. |
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