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Ankleide |
Redaktion: Maria Theresia Kalem - Journalistin Norman Heimbrodt - Architekt |
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Heißt Ihr universeller Abstellraum Schlafzimmer? Ein Haus hat eine Küche, um zu kochen und all das zu verstauen, was man dazu braucht. Ein Haus hat ein Wohnzimmer, um darin zu wohnen. Ein Haus hat ein Badezimmer, um darin zu baden. Ein Haus hat ein Esszimmer, um darin zu essen. Ein Haus hat ein Schlafzimmer, um darin seine Kleider aufzuheben. Halt! Haben Sie’s auch gemerkt, hier stimmt doch was nicht. Was hat ein Schlafzimmer mit den Kleidern zu tun? Kennen Sie das: Sie kommen ins Schlafzimmer und es liegen drei Hosen, zwei Pullover und einige Socken auf dem Bett. Am Kleiderschrank hängt der Anzug vom Vorabend, denn der muss ja noch ein bisschen lüften. In der Ecke, in Eile hingeworfen, wartet die Schmutzwäsche darauf, in die Waschküche gebracht zu werden. Oder kennen Sie das: Sie stehen früher auf als Ihr Partner. Sie schleichen sich auf Zehenspitzen im Halbdunkeln zur Kommode, weil Sie gestern Abend vergessen habe, ein frisches Paar Socken zu dem Anzug zu legen, den sie heute anziehen möchten. Sie stoßen, weil es ja noch dunkel ist, an die Bettkante, unterdrücken ein lautes "aua" und ein "der Tag fängt ja heute wieder gut an", ärgern sich über den blauen Fleck an ihrem Schienbein und mit welchem Ergebnis: der Partner ist doch aufgewacht. Das sind die Momente, in denen Sie darüber nachdenken sollten, ihre Kleider woanders aufzubewahren. Wer ein neues Haus oder einen Umbau plant, kann von vorne herein ein Ankleidezimmer oder einen begehbaren Kleiderschrank vorsehen. Aber auch in bestehenden Wohnungen ist es mit wenig Aufwand oft möglich, das Problem zu lösen. Das Raumpotenzial für den Ankleidebereich:
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